Costa Rica ist ein Land, das Natur in all ihren Facetten zeigt. Regen- und Nebelwälder, Mangroven, Vulkane und Küsten liegen hier dicht beieinander. Trotz seiner geringen Fläche gehört Costa Rica zu den artenreichsten Regionen der Erde – ein Ort, an dem Biodiversität nicht Ausnahme, sondern Alltag ist.
Costa Rica ist ein Land, das Natur in all ihren Facetten zeigt. Regen- und Nebelwälder, Mangroven, Vulkane und Küsten liegen hier dicht beieinander. Trotz seiner geringen Fläche gehört Costa Rica zu den artenreichsten Regionen der Erde – ein Ort, an dem Biodiversität nicht Ausnahme, sondern Alltag ist.
Im Rahmen eines Universitätsprojekts verbrachte ich zwei Wochen in einem abgelegenen Primärregenwald. Die Arbeit bestand aus Forschung unter realen Bedingungen: lange Tage im feuchten Klima, Beobachtungen, Datensammlung und das direkte Erleben eines Ökosystems, das kaum vom Menschen beeinflusst ist. Diese Zeit schärfte meinen Blick für Zusammenhänge, für Details und für die Fragilität tropischer Lebensräume.
Besonders beeindruckend ist die Tierwelt. Über 900 Vogelarten leben in Costa Rica, darunter Tukane, Papageien und der Quetzal. Hinzu kommen Affen, Faultiere, Reptilien, unzählige Insekten und Schmetterlinge. Für die Fotografie ist das tropische Klima zugleich Herausforderung und Chance: Regen, hohe Luftfeuchtigkeit und diffuses Licht verlangen Geduld und Respekt – belohnen aber mit intensiven Stimmungen und einzigartigen Momenten.
Vier Wochen in Costa Rica haben mir gezeigt, wie eng Schönheit, Vielfalt und Verletzlichkeit miteinander verbunden sind. Es ist ein Land, das nicht nur unzählige Motive bietet, sondern ein tiefes Verständnis dafür schafft, warum der Schutz dieser Lebensräume von globaler Bedeutung ist.

